Dienstag, 23. Februar 2016

Mein persönliches Unwort: "Verbraucherschutz"

Zunächst einmal werden wir "Verbraucher" in keinster Weise geschützt. Fast schon vergessene Gammelfleischskandale (haben sich etwa inzwischen die Kontrollen verbessert oder wird nur besser vertuscht?) und noch mehr aufgeweichte EU-Richtlinien für gentechnisch veränderte Lebensmittel, krebserzeugende Pestizide (wie Roundup) beweisen genau das Gegenteil! 


Unsere Politiker tun im Augenblick alles (natürlich hinter verschlossenen Türen), damit die in Chlor getauchten Hühnchen aus den USA nach dem TTIP-Freihandelsabkommen auch problemlos bei uns einreisen dürfen.


Nein, von Schutz kann keine Rede sein! Das beweist allen schon das Wort "Verbraucher", das ich eher als diskriminierend empfinde, denn es degradiert denkende und fühlende menschliche Wesen zu Konsumenten. Also mehr oder weniger auf den Wert von Nutzvieh. 


Wer nicht konsumiert - und damit nichts "verbraucht" - besitzt für die Konzerne keinen großen Wert, außer als virtueller Datensatz. Allein der Verkauf von persönlichen Daten ist jedes Jahr ein Milliardengeschäft für die Werbeindustrie, und zwar völlig unabhängig von den immer cleverer werdenden Ausspähaktionen (damit sind nicht nur Cookies gemeint). 


Leider sind wir alle "Verbraucher", wenn wir allein an die Energie denken, wir zum täglichen Leben nutzen. Aber wir sollten mehr überlegen, was wir wirklich "brauchen"! 


Beides zusammen - die Wörter Verbraucher und Schutz - sind in der heutigen Wirtschaft genau genommen ein Widerspruch in sich! Darüber sollten wir nachdenken!




Sonntag, 14. Februar 2016

Zweites Saatgutfestival im ÖZB

Bereits zum zweiten Mal findet dieses Saatgutfestival in den Räumen des ÖZB in München statt, diesmal am 21.02. von 10 bis 18 Uhr. Wie gewohnt, gibt es wertvolle Samenvielfalt zu kaufen, doch außer dem Markt bereichern Vorträge das Wissen der Besucher.

Ein vielseitiges Rahmenprogramm, das auch die Kleinsten nicht außer Acht lässt, rundet das Festival ab. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Somit dürfte sich auch eine weite Anreise lohnen.

Mehr dazu gibt es hier zu lesen.

Ein absolutes MUSS für Hobby- und Schrebergärtner, aber auch für Umwelt- und Saatgutschützer.

Je mehr Menschen sich für diese Thematik interessieren (gerade weil sie Gentechnik ablehnen), desto besser können solche Veranstaltungen weiterhin bestehen bleiben und wertvolles Pflanzenerbe erhalten werden. Das schulden wir allein unseren Nachkommen.




Freitag, 5. Februar 2016

Glutenfreier Biergenuss

Obwohl ich selbst eher Wein trinke, war ich doch auf diese Produkte sehr neugierig, da ich zuvor noch nie davon gehört hatte. Vor allem die riesige Auswahl an glutenfreien und dazu noch internationalen Biersorten hat mich bei einem Blick auf die Webseite doch erstaunt. Es gibt bekanntlich einige Menschen, die an Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit leiden (Tendenz steigend). 

Diese Menschen dürfen kein normales Bier trinken, weil es aus Gerste gebraut wird. Um ein Bier glutenfrei zu machen, werden entweder glutenfreie Rohstoffe verwendet oder die Gluten nachträglich entzogen. Hier findet Ihr übrigens weitere Infos über die Herstellung dieser speziellen Biere. http://www.glutenfrei-bier.com

Dieses Probierpaket kam zu uns nach Hause:



- Brunehaut Blanche - Ein süffiges Weißbier aus Belgien mit hopfiger Note, das zu bayerischer und deutscher Küche passt, enthält 5,5% Alkoholgehalt. 

- Brunehaut Bio Blond - schöne Pilskrone und leichter Geschmack, trotz 6,5% Alkoholgehalt. Passt zur traditionellen deutschen Küche ebenso wie zu exotischen Gerichten.

- Daas Ambré - Meiner Meinung nach bestimmt auch ein „Frauenbier“ mit angenehmem, karamelligen Geschmack. Erinnert mich ein klein wenig an Malzbier, ist aber weniger süß.

- Daas Blond - Das kleine Blonde mit kräftigem Geschmack, schöner Krone und einem ganz eigenen Aroma. Passt sowohl zu exotischen Gerichten wie zur Pizza. 

- Mongozo Buckwheat White (Eine weltweite Neuheit, die aus Buchweizen, Malz, Reis, Hopfen und Hefe sowie Orangenschalen und Kräutern wie Koriander gebraucht wird.) Nicht ganz so hohe Krone beim Einschenken, sehr sanft im Geschmack, nur 4,8% Alkoholgehalt. Ein Bier, das auch uns Frauen schmeckt. Passt zu leichten Gerichten, Käsemenüs und Snacks.

- Mongozo Premium PilsenerEin Bier, das am ehesten an bekannte deutsche Pils-Biere erinnert. Die Krone bleibt nach dem Einschenken nicht lange bestehen, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Mit 5% Alkoholgehalt eignet es sich ebenfalls für leichte Gerichte oder als Feierabendbier.

Meine Favoriten waren die Biere von Daas. Ich hätte nie gedacht, dass glutenfreie Biere so vielseitig im Geschmack sein können. Preislich liegen die einzelnen Flaschen zwar etwas höher als gewöhnliche Biere, aber dafür steht einem unbesorgten Biergenuss bei Glutenunverträglichkeit nichts um Wege. Die Mindestbestellmenge liegt bei drei Flaschen. 

Alle Biere sind zertifiziert und entsprechen höchsten Qualitätsstandards. Die Biere von Mongozo sind bio und Fairtrade. Bei den Bieren von Brunehaut und von Daas kann man sogar auf der Homepage des Herstellers den Glutengehalt je Charge nachlesen. Sie schmecken natürlich gekühlt am besten.
Übrigens: Ich persönlich finde diese kleinen, bauchigen Flaschen sehr ansprechend vom Design her.

Wer jetzt neugierig auf diese Biere geworden ist und sie einmal selbst probieren möchte, kann sich eines der angebotenen Probierpakete bestellen oder den auf der Homepage erwähnten Gutschein über 20% für seine Lieblingssorte einlösen. Das gilt übrigens auch für Leute ohne Glutenintoleranz, denn geschmacklich gibt es an keinem der getesteten Produkte etwas auszusetzen.




Donnerstag, 4. Februar 2016

Zauberhafte Schmusepuppen

Heute möchte ich Euch einige kuschelige Wesen vorstellen, die große und kleine Kinder lange Zeit begleiten werden: Die Meeresträumerle. Ihre Hauptaufgabe als Seelentröster, Glücksbringer und Mutmacher erfüllen sie bei Groß und Klein. Und es sind alles Unikate!

Material: Der Kopf besteht aus Schafwolle, alles andere aus flauschig-weichen Stoffen. (Die Meeresträumerle ähneln dabei den Schlamperles oder Erstlingspüppchen.) 

Waschbar sind die Meeresträumerle am besten per Hand.


Ein Meeresträumerle im Einsatz

















Die Meeresträumerle sind mit Schafwolle gefüllt und man kann sich alles selber zusammen stellen. Auf der Webseite findet Ihr einen  Katalog und einen Meeresträumerle Fanclub. Darin wird auch Schritt für Schritt erklärt, wie man sein ganz persönliches Träumerle gestaltet und wie man es bestellen kann.  Die Inhaberin Jeannine Hörle achtet dabei ganz besonders auf schadstoffarme Ausführung und steht gerne beratend zur Verfügung. Inspirationen findet man auch unter der Rubrik Kundenideen!


Preis: Je nach Aufwand und Wünschen gestaltet sich der Preis unterschiedlich: Ab 34€ ist ein Meeresträumerle erhältlich, ab 37€ ein Schmusetuch.

Fotos: www.meeresträumerle.de

Mittwoch, 3. Februar 2016

Brandnooz Box Januar 2016

Foto: Brandnooz
Die erste Box in 2016 überzeugt wieder mit einigen Neuheiten. Zunächst mal die Produkte im Einzelnen:
Brandnooz Box Inhalt Januar 2016
  • Kühne Enjoy Gemüsechips
  • Hochwald Sahnewunder Eierlikör
  • MILFORD Ingwer Pur Tee
  • Leibniz Double Choc
  • HARIBO Saure Goldbären (ganz neu auf dem Markt)
  • Jive Sekt mit Kirschblüte
  • SHATLERS Cocktail WAKE UP (ohne Alkohol)
  • Löwensenf Premium Honig-Senf
  • Hachez Ursprungsschokolade (2 verschiedene Sorten)

 Die Chips sind was für echte Biofans - trifft nicht ganz meinen Geschmack, aber trotzdem sehr würzig. Die Sahne ist perfekt für Desserts wie Pudding oder Kuchen. Wir haben sie mit gedecktem Apfelkuchen ausprobiert. 

Den Tee würde ich schon mal für die nächste Erkältung empfehlen. Ingwer hat viele positive Eigenschaften und stärkt u.a. das Immunsystem. 

Den Jive Piccolo habe ich mit meiner Freundin probiert. Etwas süß, aber schmeckt! Halt was für Mädels :-).
Auch der Cocktail muss zunächst gekühlt werden und schmeckt am besten mit crushed Ice oder Eiswürfeln. Ohne Eis eher wie konzentrierter Fruchtsaft.

Senf geht immer. Diese Sorte mit Honig ist eher was zum Kochen und für Käse gedacht, denke ich. Mit Würstchen weniger schmackhaft als die klassische Variante.

Die neuen Schokosticks von Hachez sind sehr lecker - die Vollmilch- wie auch die Zartbitterversion und die Kekse sind mir persönlich ein wenig zu viel an Schokolade. Aber - wie immer - alles eine Frage des Geschmacks. 


Montag, 1. Februar 2016

Fairtrade mit unfairer Verpackung?


Bioqualität ist eine schöne Sache und Fairtrade ebenso und das sind zwei Gründe für mich, genau diese Produkte zu kaufen.

Meistens kaufe ich diese sogar in den sogenannten Eine-Welt-Läden, die von den Kirchen unterstützt werden.

Diese Trinkschokolade habe ich bei einer bekannten Drogeriekette erworben und habe beim Öffnen einen Schreck bekommen:




Wenn ich als Kunde denken muss, dass die Packung nur zu 3/4 gefüllt ist, dann sollte der Hersteller doch mal die Verpackungsgröße überdenken! Weniger Verpackung = weniger Umweltbelastung und man fühlt sich als Käufer nicht betrogen.

Für mich ist so etwas ein Grund, auf ein anderes Produkt auszuweichen, auch wenn geschmacklich absolut nichts daran auszusetzen war. Schade, dass so wenig auf solche Dinge geachtet wird! Das wäre dem Kunden gegenüber nur fair!