Samstag, 24. Mai 2014

Schritt für Schritt weg vom Plastik: Vorratsdosen

Lunchbox-Set von Kivanta
Ja, ich weiß, alle lieben die praktischen Tupperdosen und es wird kaum einen Haushalt ohne Plastikdosen geben. Aber auch die bestehen letzten Endes aus Plastik. Genauso haltbar und leicht zu reinigen sind Edelstahlbehälter. Okay, ein klein wenig teurer, aber die Anschaffung lohnt sich. Man bekommt eine reiche Auswahl an schicken Vorratsdosen, Trinkbechern und Trinkflaschen zum Beispiel bei Kivanta (Fotoquelle), u.a. auslaufsichere Behälter mit Schraubverschluss. Zum Einfrieren eignet sich Edelstahl übrigens genauso gut wie Kunststoff, nur beim Herausnehmen aus dem Gefrierfach sollte man Topflappen oder ein Handtuch benutzen, um die Finger vor der Kälte zu schützen.

Wer jetzt meint, bei den Trinkflaschen verbrennt man sich doch die Finger an heißem Metall, der hat zwar recht, doch es gibt inzwischen auch isolierte Behälter!

Praktisch finde ich übrigens die Lunchboxes mit verschieden großen Fächern! Die Einteilung kann man sich aussuchen.

Auch wenn man nicht sofort alle Plastikbehälter im Haushalt austauschen möchte, so kann man hier wirklich Schritt für Schritt zum Edelstahl wechseln.


Sonntag, 18. Mai 2014

Fruchtjoghurt mit Herkunftsgarantie

Mit regionaler Herkunftsgarantie liefert die Molkerei Söbbeke seine Bio Fruchtjoghurt in den Handel. Bei den neuen Joghurts unter dem Namen "deutsche Obstbauern" stammen alle Zutaten ausschließlich aus deutscher Landwirtschaft. Als Bio-Pionier der ersten Stunde fühlt man sich  dem ökologischen Landbau in Deutschland verpflichtet. Die Joghurts werden aus frischer Bioland-Milch hergestellt und mit Früchten deutscher Obstbauern veredelt. So befinden sich im Joghurt Kirsche-Holunder Kirschen von der Insel Rügen und Holunderbeeren aus der Eifel oder in der Sorte Apfel-Birne, Früchte aus dem Alten Land. Gesüßt wird das Ganze mit deutschem Rübenzucker. Die Bio Zuckerrüben daraus stammen aus Westfalen! (Quelle/Text: www.soebbeke.de)

Ich habe selbst schon einige Joghurts davon probiert und Sorten gefunden, die es nicht in jedem Supermarkt gibt! Auf der Seite von www.soebbeke.de findet Ihr einen Produktberater, der Euch verschiedene leckere Geschmacksrichtungen vorschlägt. Eine ganze witzige Idee. Ich persönlich mag Sanddorn-Orange oder Rhabarber-Vanille besonders gern!

Dienstag, 13. Mai 2014

Das Bienenprojekt von Allos

Die Allos Hof-Manufaktur wurde bereits 1974 in Niedersachsen gegründet und gilt als Pioneer unter den Bioherstellern!

Jetzt lässt Allos sogar Blumen blühen: In den vergangenen zwei Jahren hat man im Rahmen unseres Projektes „Blühende Landschaften“ rund um Drebber mehr als 8.000 Quadratmeter Blühwiesen geschaffen, um Bienen und anderen Tierarten Lebensraum zu geben. In diesem Jahr möchte man die Fläche gerne verdoppeln. Passend zur 5-Jahres-Saatgutmischung, mit der sich die Blumen über fünf Jahre hinweg immer wieder aussäen, möchte die Samtgemeinde für die Flächen möglichst einen Vertrag über zehn Jahre realisieren, mindestens aber bis September 2020.

Bei der Blütenmischung handelt es sich um eine 5-Jahres-Saatgutmischung, bei der sich die Blumen über fünf Jahre immer wieder aussäen. Viele Mitarbeiter engagieren sich bei diesem langfristig angelegten Projekt und begeistern neue Kollegen für eine Unterstützung.

Das nachhaltige Naturschutzprojekt nutzt vor allem Bienen, aber auch Hummeln, Wildbienen, Schmetterlingen sowie Rebhühnern, Hasen, Vögeln und vielen weiteren Wildtieren. Vorsichtig geschätzt könnte das Blühwiesen-Projekt helfen, etwa 50 Bienenvölkern die Existenz zu sichern. So spenden die Blüten nicht nur Nektar, sondern liefern auch Pollen, die für die Entwicklung der Bienenvölker wichtig sind. Von starken Bienenvölkern profitieren wiederum die Landwirte. Bestäubende Bienen erhöhen die Erträge im Rapsanbau, aber auch die Erträge von Obstbäumen und Beerensträuchern in Privatgärten.

Margret Irmer, Honigexpertin auf dem Allos-Hof: „Als Naturkosthersteller der ersten Stunde engagieren wir uns bereits seit 1974 für den ökologischen Anbau und möchten diese Idee gerne an jeden Einzelnen im Unternehmen weitergeben. Wir sind offen für Kooperationen – gerne auch mit anderen Unternehmen.“

Wenn Sie mehr erfahren oder sich beteiligen möchten, dann melden Sie sich unter margret.irmer(at)allos.de.

(Quelle und Text: www.allos.de)


Samstag, 10. Mai 2014

Schritt für Schritt weg vom Plastik: Badezimmer

Da sind sie wieder: Die vielen, in buntes Plastik verpackten Seifenspender, Nachfüllbehälter, Duschcremes, Shampoos etc.. Wieder einmal heißt es, Inventur machen, doch wo anfangen? Erst einmal bei dem wichtigsten Utensil, der Seife:

Früher gab es auch nur Seife in Stücken, ohne große Umverpackungen, auf hübschen Ablagen aus Porzellan oder Keramik. Also weg mit den ach so praktischen Spendern mit Nachfüllmöglichkeit. Meine Seifenablage besteht aus einem hübschen, polierten Stein, unten mit kleinen Filzpolstern unterlegt. Schiefer tut es übrigens auch, ist aber zerbrechlicher. Auch eine große, flache Muschel aus dem Aquarienbedarf eignet sich. Auf jeden Fall kann man eine solche Seifenablage fast zum Nulltarif haben oder basteln. Die Seife selbst kaufe ich lose im Bioladen, die meisten davon sind sogar handgefertigt (auf jeden Fall aber ohne Tierversuche) oder ich nutze die noch vor Jahrzehnten so beliebte Kernseife (die früher übrigens in jeder Arztpraxis zu finden war).

Fakt ist: Wir müssen nicht alles neu kaufen, was die Werbung der Chemie-Industrie uns empfiehlt - wir müssen uns erinnern an bewährte Dinge!

Shampoo: Statt der täglichen Dosis Chemie kann man ohne weiteres ebenfalls handgefertigte "Haarseifen" nutzen. Die riechen genauso lecker, schäumen allerdings nicht so stark.
Tipp: Es gibt nette kleine Shops bei Dawanda, die solche Seifen und Shampoos herstellen! Aber achtet trotzdem auf die Inhaltsstoffe, vor allem, wenn Ihr gegen irgendetwas allergisch seid.

Wer seine Badekosmetik selber machen will, findet hier tolle Tipps: http://www.meinekosmetik.de/rezepte/haar.html
Und die Aufbewahrung erfolgt dann in hübschen Glaskaraffen, die sich leicht ausspülen und immer wieder neu befüllen lassen! Außerdem sehen solche Glasbehälter dekorativ aus! Karaffen findet Ihr z.B. günstig auf dem Flohmarkt.

Schwämme? Nein, Naturschwämme sind bedroht und kommen nicht in mein Badezimmer, auch keine aus Synthetik. Es gibt genauso hübsche Waschlappen aus natürlichen Materialien wie Bambus, aber bitte ohne schädliche Farbstoffe.

Schaut Euch einfach mal in Eurem eigenen Badezimmer um und entscheidet, wo Ihr auf Plastik und Chemie verzichten könnt bzw. wollt. Die Natur und vor allem das Meer wird es Euch danken!



Donnerstag, 8. Mai 2014

Regionale Textilien von Manomama

Autorin Sina Trinkwalder gründete eigenes Ökounternehmen
Ein Unternehmen mit Gewissen für Umwelt, Wertschöpfung und Nachhaltigung möchte ich Euch heute vorstellen: www.manomama.de. Hier gibt es keine Billigklamotten, für die Kinder in Indien oder Asien sich die Finger wund nähen.

Bei Manomama wird vom Garn bis zur Naht alles in Deutschland hergestellt! Und keine teuren Models machen dort Werbung, sondern ganz normale Menschen!

Ideengeber und Unternehmerin ist die Autorin Sina Trinkwalder, die das Buch "Wunder muss man selber machen" geschrieben hat. Ein guter Titel übrigens, wie ich finde.

Zugegeben, die Auswahl ist jetzt noch nicht so riesig wie in den Textilketten, die auf Masse arbeiten lassen, aber das wird sich bestimmt noch ändern, je mehr Leute von dieser regionalen Idee erfahren und durch Einkäufe unterstützen.

Übrigens: Manomama sucht auch noch mobile Mitarbeiter auf Provisonsbasis, die diese Textilien vorstellen und publik machen!



Mittwoch, 7. Mai 2014

Schlimmer als TTIP? Das TISA-Abkommen

In der letzten Woche hat Campact eine Petition mit 500.000 Unterschriften gegen das TTIP (Freihandelsabkommen) eingereicht und erntete nur ein müdes Lächeln von Herrn de Gucht! Doch offensichtlich geht es noch schlimmer. Denn im Hintergrund bahnt sich ein noch übleres Abkommen an: TISA. Dazu der Einfachheit halber ein Video:




Und, wie immer, soll alles möglichst schön geheim ablaufen, damit wir als Bevölkerung nichts davon erfahren. Deshalb informiert so viele Menschen wie möglich darüber! Es ist unglaublich, was sich die angeblichen "Volksvertreter" heutzutage erlauben und uns noch dreist belügen!




Montag, 5. Mai 2014

Ökologische Leckereien: Bio-Margarine ohne Milchbestandteile

Bio-Margarine von ALSAN ohne Milch!
Diese Margarine von ALSAN habe ich selbst ausprobiert und sie eignet sich als Brotbelag ebenso gut wie für das Backen oder Braten! Sie sind vom Aussehen her weniger gelblich als Margarine aus Milch, aber geschmacklich absolut gleichwertig. Abgesehen davon ist sie wunderbar streichfähig.

Das Besondere daran: Sie wird nicht aus Milch gemacht, sondern besteht aus Palmfett, Kokosfett, Rapsöl, Karottensaftkonzentrat und anderen rein pflanzlichen Komponenten, natürlich aus kontrolliert biologischem Anbau. Ich weiß selbstverständlich, dass Palmöle und -fette umstritten sind und, dass der Raubbau des Regenwaldes u.a. darauf zurückzuführen ist, dass man dort riesige Plantagen anlegt.

Andererseits wissen wir aus neueren Studien auch, wie unbarmherzig Milchkühe ausgebeutet werden und, dass Milch gar nicht so gesund für den menschlichen Organismus ist, wie es von der Industrie beworben wird.
Jeder Einzelne von uns kann nur in kleinen Schritten etwas gegen die Plünderung der Natur und der Tiere tun. ALSAN Bio-Margarine ist daher besonders für Vegetarier geeignet. Erhältlich in Bioläden oder online, z.B. bei www.alles-vegetarisch.de (dort sogar sehr günstig).


Freitag, 2. Mai 2014

Buchtipp: "Mein Nasch-Balkon" von Elisabeth Mecklenburg

Buch bei Amazon bestellen
Im vorigen Artikel haben wir von der Rückkehr zur Selbstversorgung gesprochen. Angesichts der Bedrohung durch Umweltverschmutzung und Gentechnik beschäftigen sich immer mehr Menschen mit dem Anbau eigener Lebensmittel!
Dass das auch ohne eigenen Garten/Schrebergarten funktionieren kann, beweist das Buch "Mein Nasch-Balkon". Hier zeigt die Autorin, wie man leckeres Obst und Gemüse auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse züchten kann.

Vielleicht wird der Ertrag nicht für eine Großfamilie reichen, aber es ist ein Anfang, um so manche gesunde Leckerei selbst wachsen zu lassen und vor allem wieder ein Bewusstsein für unsere Nahrung zu entwickeln! Besonders Kinder kann man so leicht an die natürliche Entstehung unserer Lebensmittel heranführen. Bestimmt auch eine schöne Anregung für ein Schulprojekt!

Die Autorin selbst bezeichnet es als ein Hobby mit Suchtfaktor! Selbst ernten ist auf jeden Fall aufregender als im Supermarkt einzukaufen.

Für eine Leseprobe hier klicken:
http://ratgeberliteratur.com/meinnaschbalkonleseprobe

Blog der Autorin: http://www.mein-nasch-balkon.de




Donnerstag, 1. Mai 2014

Rückkehr zur Selbstversorgung

Immer mehr Menschen sorgen vor - nicht nur für Krisen! Und das ist gut so! Die Gefahr, die derzeit von Gentechnik und Agro-Landwirtschaft ausgeht, kann man nur mit Konsumverzicht und Eigenverantwortung begegnen!
Konsumverzicht? Wieso das denn? Ich will doch meinen Lebensstandard halten. Macht Euch bewusst, dass das, was nicht gekauft wird von den Konzernen und keinen Profit abwirft, über kurz oder lang für diese Konzerne uninteressant wird. Nur über unser Kaufverhalten können wir die "Wirtschaft" beeinflussen. Denn eines sollte uns klar sein: Die Geizgesellschaft frisst sich früher oder später selber auf!

Was billig produziert wird, geht auf Kosten von menschlichem und tierischem Leid (erinnern wir uns an die Arbeitsbedingungen für Billigklamotten in Indien oder an die Massentierhaltung, nur zwei von vielen Beispielen).

Wer bereit ist, etwas Zeit und Mühe in die eigene Versorgung zu stecken, der weiß, was auf den Teller kommt! Ein wunderbares Beispiel dafür ist diese Seite hier: http://www.die-selbstversorger.de - Menschen, die diese Notwendigkeit erkennen, leben mit Sicherheit genauso glücklich (wenn nicht sogar glücklicher) als diejenigen, die jedem Schnäppchen hinterher laufen.

Wer jetzt keinen Garten hat, der kann z.B. im Shop dieser Seite Dinge tauschen. Ganz recht: tauschen, nicht kaufen. Hier können selbstgestrickte Socken gegen selbstgemachte Marmelade getauscht werden. Nur mal so als Beispiel!  Wichtig ist doch letztlich, dass wir wieder selbst Verantwortung übernehmen: für unser Leben, unsere Nahrung, unsere Zukunft. Der Schritt in Richtung Selbstversorgung und Tauschhandel ist ein Schritt in die richtige Richtung!