Samstag, 6. Dezember 2014

Dystopie versus Realität

Wir Autoren haben gar nicht genug Fantasie, um uns die Schrecken vorzustellen, die uns und kommende Generationen in der Zukunft erwarten: Die Zerstörung der Umwelt durch Fracking, Teersandgewinnung usw., gentechnisch veränderte Lebensmittel (oder jetzt neu: Mutantenzüchtungen!), bürgerkriegsähnliche Zustände bei Demonstrationen. Der dritte Weltkrieg heißt Konzerne gegen Bevölkerung!

Konzerne, wie sie bereits vor 70 Jahren wegen Massenmordes vor Gericht standen (siehe.http://www.profit-over-life.org/international/deutsch/) bringen ihr Werk jetzt zu Ende, nur in hübschen Verpackungen. Sei es als Pestizide, die Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge vernichten, als Nervengift unter dem schönen Namen Aspartam ( auch Nutrasweet o.ä. genannt), den man in jedem Kaugummi findet, oder direkt mit Chemikalien, die beim Fracking in gesunde Böden und Grundwasser gepumpt werden!

In England demonstrieren bereits jetzt immer wieder Umweltschützer und sogar Senioren, die für die Zukunft ihrer Enkel kämpfen, werden von der Polizei bedrängt! Die Konzerne stehen weiterhin über dem Gesetz und es wird noch schlimmer sobald das Freihandelsabkommen auf dem Tisch liegt. Was dann auf uns zukommt, macht alles noch schlimmer. Dann greift der sogenannte "Investorenschutz" und Konzerne dürfen Nationen sogar verklagen, in denen sie ihre Profitgier nicht ausleben dürfen! Weltweit protestieren auch dagegen Menschen, aber das bleibt von den Medien wie von den Politikern bewusst unbeachtet.

Fazit: Jede noch so gute Dystopie in der Literatur wurde längst von der Realität überholt!




Sonntag, 5. Oktober 2014

Buchtipp: "Todes-Mais" von Torsten Jäger

Wissenschaftliche Bücher über die Gefahren der Gentechnik gibt es genug. Jetzt hält dieses Thema auch Einzug in die Belletristik. Meine Hoffnung ist es ja, dass dadurch noch mehr Menschen für diese Gefahren sensibilisiert werden und sich selbst informieren! Übrigens, in den Staaten plädieren bereits die ersten Wissenschaftler aufgrund einer Studie dafür, diese Technik nicht weiter einzusetzen, da sie beim Menschen zu Unfruchtbarkeit, vorzeitiger Alterung und erhöhter Krebsrate führt! In den deutschen Medien ist davon natürlich nicht die Rede. Schließlich hat man gerade erst das CETA-Abkommen mit Kanada unterzeichnet und TTIP soll nächstes Jahr folgen!

Doch jetzt zum Buchinhalt:



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Dr. Görens, ein Mitarbeiter der Mainzer Firma Genologisch AG, die mit genmanipuliertem Mais experimentiert, wird tot neben einem Maisfeld bei Bodenheim gefunden. Offenbar wurde er von einem Bienenvolk angegriffen. Schnell ist die Rede von Killerbienen und Umweltaktivisten, die vor nichts zurückschrecken. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor Kommissar Kelchbrunner und seine Kollegin Juvanic erkennen, worum es bei diesem Fall wirklich geht ... Torsten Jäger entwirft mit viel Hintergrundwissen ein Szenario, wie es in einigen Jahren Wirklichkeit sein könnte. Denn wie heißt es so schön auf dem Transparent der Bodenheimer Umweltaktivisten: Wer Mais sät, wird Sturm ernten!





Freitag, 12. September 2014

Buchtipp: "Foodmonopoly" von Ann-Helen Meyer von Bremen

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Respekt vor Nahrungsmitteln hat heute kaum noch jemand. Millionen Tonnen Lebensmittel gehen Jahr für Jahr in die Mülltonne. Ebenso viele Menschen verhungern in Ländern der dritten Welt aufgrund von Dürren, Naturkatastrophen, Kriegen oder anderen Ereignissen. Die Einzigen, die von dieser üblen Situation profitieren sind Konzerne und Banken. Dazu zählt auch die Deutsche Bank. Spekulationen mit Lebensmitteln sind zu einem Wettgeschäft verkommen, das Leben kostet. Denkt daran: Euer Einkaufszettel entscheidet mit darüber, wer leben und wer sterben wird.

Gleichzeitig werden durch ein solches Verhalten Konzerne und Agrarindustrie mit Subventionen gefördert (das sind übrigens unsere Steuergelder!), während immer mehr kleine Landwirte aufgeben müssen. Moral und Ehre sind heute nur noch Fremdwörter, gerade und vor allem in der Hochfinanz.

Deshalb will ich Euch dieses Buch ans Herz legen. Lest es oder schenkt es jemandem, der über diese Dinge Bescheid wissen sollte. Die beiden Autoren von Bremen und Rundgren zeigen neben den negativen Dingen auch auf, wie wir ökologisch sinnvoll Lebensmittel herstellen können, und zwar für alle Menschen.



Donnerstag, 4. September 2014

Folge dem Fisch...

Nein, Followfish ist kein neues Computerspiel, sondern um die Möglichkeit, die Herkunft seiner Lebensmittel bis ins kleinste Detail nachzuvollziehen. Zugunsten von Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein.

Beispiel Fisch und Meerestiere (habe ich selbst ausprobiert). Man gibt den Code auf der Verpackung ein und erhält genaue Informationen über Fanggebiet, Fangart, Schiff etc.. Genauer geht es nicht. Ich persönlich fand es sehr interessant, so viele Details zu erfahren! Geschmacklich haben mich die Produkte ebenfalls überzeugt.

Und das Gute daran: Das System wird jetzt auch auf andere Lebensmittel erweitert. Bild und die nachfolgende Liste stammen ebenfalls von der Homepage von Followfish.de (Rezepte gibt es da übrigens auch!)

WO GIBT ES FOLLOWFISH?

followfish Tiefkühlprodukte gibt es:

in sehr vielen Bioläden, z.B. bei Dens, Basic und vielen unabhängigen Läden.
bei REWE
bei Toom
bei EDEKA Südwest
bei EDEKA Südbayern
bei EDEKA Nordbayern
bei EDEKA Minden-Hannover
bei einzelnen EDEKA im Raum Hamburg / Nord
bei Kaisers Tengelmann
bei REAL
bei Kaufland
bei Famila / Bela
bei Globus
bei Wasgau
bei tegut
bei HIT
bei Coop Kiel
bei SPAR Österreich
bei Merkur Österreich
bei M-Preis Österreich
bei Monoprix in Frankreich
bei Globus in der Schweiz

followfish Dosenprodukte gibt es:
in sehr vielen Bioläaden, z.B. bei Dens, Basic und vielen unabhängigen Läden
bei tegut
bei Kaufland
bei Real
bei Famila / Bela

Montag, 1. September 2014

Neu im Netz: Taste of Heimat

Der Schwerpunkt des Informationsportals Taste of Heimat, das sich noch im Aufbau befindet, liegt auf regionalen und saisonalen Lebensmitteln und dem damit verbundenen Kaufverhalten. Nicht umsonst heißt der Slogan Vom Acker in die Küche.

Doch was bereits sichtbar ist, macht Hoffnung. Aktuelle Termine für gemeinsame Aktivitäten findet man dort ebenso wie Adressen von Biohöfen, Selbsterntefeldern, Hofläden, Abokisten usw. usw. und das sogar mit interaktiver Landkarte.
Hinzu kommt ein Magazin, Umfragen und noch viele weitere Funktionen. Ich werde mir dort bestimmt ab und zu einige Tipps holen.

Diese Initiative ist nicht nur unterstützenswert, sondern zeigt auch, dass immer mehr Menschen wieder Verantwortung für ihre Lebensmittel und damit für ihre Gesundheit übernehmen wollen! Niemand braucht Gentechnik oder Agrarindustrie außer den Konzernen und deren Aktionären, um Profite zu machen. Halten wir uns das bei unseren täglichen Einkäufen immer vor Augen!

Taste of Heimat (okay, das hätte man auch ganz auf Deutsch schreiben könnten :-) ) ist übrigens auch auf Facebook zu finden.


Donnerstag, 28. August 2014

Der Kaffee-Kosten-Kick

Das Lieblingsgetränk der Deutschen und der Muntermacher zum Frühstück ist zweifelsohne der Kaffee!

Laut einer Meldung des FOCUS allerdings, sieht die Bilanz für Kaffeetrinker preislich und ökologisch einfach nur noch katastrophal aus. Wir bezahlen mit dem Kapselsystem eines bekannten Herstellers 80 Euro pro Kilo! Und die Kosten weniger bekannter Hersteller dürften nur wenig darunter liegen.

Hinzu kommt das Problem, dass Unmengen schädlichen Aluminiums verbraucht wird und in unsere Körper und in die Umwelt gelangt. Die Auswirkungen von Aluminium auf unseren Organismus habe ich hier in einem anderen Post bereits erwähnt. Es nutzt nichts, wenn wir auf aluminiumfreie Deos und Kosmetika umsteigen, uns aber gleichzeitig tonnenweise Kaffeekapseln zu Gemüte führen!

Außer dem finanziellen und gesundheitlichen Aspekt wäre da auch noch der ökologische zu erwähnen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass meine Großmutter gebrauchte Kaffeefilter sammelte und den Kaffeesatz als Blumendünger einsetzte! Noch wesentlich mehr Verwendungsmöglichkeiten für den Kaffeesatz werden auf dem Green Cup Coffee Blog erklärt.

Wenn wir also auf die teuren Kapseln verzichten würden, käme das nicht nur unserem Portemonnaie, sondern auch der Gesundheit und unserer direkten Umwelt zugute. Nur mal so als kleine Anregung für den Alltag!


Dienstag, 26. August 2014

"Stop dem Landgrabbing für Rendite"

Dieser kleine Animationsfilm zeigt, welche Auswirkungen Landraub - der auch mit Geldern aus unseren Pensionskassen und öffentlichen Banken betrieben wird - haben kann. Lassen wir uns nicht länger von TV und Massenmedien verblöden, sonst haben unsere Kinder keine Chance mehr!
Bitte teilen und auf das Problem aufmerksam machen!







Samstag, 2. August 2014

Große Bienen-Aktion am 16. August !



Am offiziellen Nationalfeiertag der Honigbiene wird zu einem internationalen "Protestschwarm" aufgerufen, damit die kleinen Nützlinge weiterhin überleben können und, um das Bewußtsein der Menschen für die Dringlichkeit dieses Überlebens wachzurütteln.

Ausführliche Informationen und Artikel findet Ihr auf der Seite der Netzfrauen. Hier ein kleiner Auszug aus deren Text zu dieser Aktion:

#WhyWeSwarm
Entlang des Rheins, in Hitdorf und Rheindorf bei Leverkusen, waren Millionen Bienen mit Vergiftungserscheinungen bei den dortigen Imkern Anfang April registriert worden. Nun liegt ein erstes Untersuchungsergebnis vor. Das Julius-Kühn-Institut macht einen Wirkstoff aus der Gruppe der Neonicotinoide für das Bienensterben verantwortlich. Wirkstoffe aus der Gruppe Neonicotinoide werden z. B. in Spritzmitteln gegen Blattläuse und die Weiße Fliege eingesetzt. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch werden Bienen durch sie nicht geschädigt. Werden sie aber falsch angewendet, z. B. auf blühende oder von Bienen beflogende Pflanzen aufgebracht, kann dies zum Tod der Bienen führen. Siehe dazu: Millionen Bienen vergiftet – Pestizide als Ursache
In Europa sind schon 40 Prozent der Bienenvölker verschwunden. In China sind es nur 10 Prozent. Trotzdem nehmen die Chinesen diese Bedrohung für Mensch und Natur offenbar ernster als die Europäer. Sie haben Versuche zur künstlichen Bestäubung gestartet. Und es gibt eine neue Art von Imker, den Bienenverleiher. Siehe dazu: Millionen Bienen vergiftet – Lebensmittelversorgung ist bedroht
Event für Deutschland:.Swarm GERMANY to Save the Bees!



Dienstag, 15. Juli 2014

Es geht auch ohne Konzerne! Mit einer Regionalwert AG

Handbuch der Regionalwert AG in Freiburg
Schon gehört? In der Region Freiburg gibt es eine Bürgeraktiongesellschaft, die regionale Produzenten unterstützt. Hier ein Auszug aus der Webseite http://www.regionalwert-ag.de

Die Regionalwert AG will zu unternehmerischem ökologischem Handeln mit regionalem Bezug anregen, zu einem pluralen Wirtschaftsverständnis in lokaler Überschaubarkeit. Die Zielmarke ist die wirtschaftlich profitable Ernährungssouveränität der Bevölkerung in überschaubaren regionalen Wirtschaftsräumen.

Praktisch stellt sie mittels Kapitalwirtschaft systematisch die Verbindung zwischen Stadt und Land, Produzenten und Konsumenten, Bauern und Nichtbauern her. Ihr Unternehmensgegenstand ist eine Art New Local Deal, d.h. ein lokales Abkommen.

Wirtschaftlich gesprochen will sie als funktionales Intermediärorgan die Betriebswirtschaft mit der Volkswirtschaft, die Finanzwirtschaft mit der Realwirtschaft auf dem Gebiet der lokalen ökologischen Lebensmittelversorgung verknüpfen und einen mehrdimensionalen Profit erwirtschaften.
Regionalpolitisch übernimmt sie durch konkrete Kapitalbeteiligungen an Betrieben in ländlichen Gebieten eine Steuerungsfunktion in der Regionalentwicklung.

Arbeitstechnisch leistet sie vielfältige Aufbau- und Entwicklungsarbeit in der Vernetzung und Betreuung in der Vorgründungs- und Start-up Phase von regionalwirtschaftlichen Betrieben. Sie ist Anlaufstelle für Hofsuchende und Hofabgebende.  Die außerfamiliäre Hofnachfolge zu finanzieren ist einer ihrer Hauptgeschäftszwecke.

Gesellschaftlich will sie die Menschen, die für die Bereitstellung der Lebensmittel arbeiten und das Lebensumfeld kultivieren, wieder stärker in den Vordergrund treten lassen und ihnen Gesicht und Würde zurückgeben, die sie hinter dem Vorhang des anonymen Wettbewerbs verloren haben. 

Die Regionalwert AG ist ein Angebot für diejenigen, die aktiv werden und Verantwortung übernehmen wollen für ihre Region in der sie leben und für ihr tägliches Essen, sei es als Unternehmer oder als Aktionär.

Das Gute dabei: Wirklich JEDER kann mitmachen! Ein Projekt, dass überall in Deutschland Nachahmer finden sollte. Nur so kann man der Profitgier der Konzerne und deren Landgrabbing einen Riegel vorschieben!


Donnerstag, 10. Juli 2014

Nachhaltige Verpackung aus Zuckerrohr für Obst und Gemüse

Um die Flut von Verpackungsmüll weiter einzudämmen und vielleicht eines Tages ganz überflüssig zu machen, hat sich Eosta etwas einfallen lassen. Diese Firma leistet Pionierarbeit und liefert als erstes Unternehmen der Obst- und Gemüsebranche breitenwirksam Bio-Produkte in einer nachhaltigen Schale aus Zuckerrohrfaser an Supermärkte. Was aussieht und sich anfühlt wie Karton, ist tatsächlich 100 Prozent holzfrei. Hergestellt wird die Verpackung aus einem Abfallprodukt der Zuckerindustrie und ist frei von Erdöl-Derivaten und Gentechnik.

Foto: "Die nachhaltige Verpackungslösung aus Zuckerrohrfaser von Nature & More"

Eosta arbeitet intensiv daran alle bisherigen Schalen, Etiketten und Aufkleber durch das neue Zuckerrohrfaser-Material zu ersetzten. Optik und Haptik sind angenehm und passen perfekt zum Anspruch der damit verpackten Bio-Produkte. Paul Hendriks, Verpackungsexperte bei Eosta: „Die Verpackung ist kunstoff- und holzfrei und wird aus einem Abfallprodukt hergestellt. Dieses würde ansonsten verbrannt werden und schädliches CO2 freisetzten. Für den Anbau unseres Verpackungsmaterials wird kein neues Land benötigt und kein Baum muss gefällt werden. Wir als Bio-Unternehmen können uns kein besseres Material wünschen!“
Mehr Informationen unter www.natureandmore.com

Bleibt zu hoffen, dass diese Verpackung bald überall Einzug halten wird!

Text und Quelle: Fruchtportal.de


Dienstag, 8. Juli 2014

Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!

Die Bundesregierung und das Entwicklungsministerium (BMZ) unterstützen verstärkt Agrarkonzerne wie Bayer, BASF und Monsanto im Rahmen von Kooperationen wie der Neuen Allianz für Ernährungssicherung in Afrika und der German Food Partnership. Diese schmücken sich mit dem Etikett der Armutsbekämpfung, dienen aber vor allem den Profitinteressen der Konzerne.

Die Unternehmen erschließen sich zum Beispiel neue Pestizidmärkte oder sichern sich über die Neue Allianz Land- und Saatgutrechte. Das geht vor allem zu Lasten der Mehrheit der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die ins Abseits gedrängt werden. Aber auch die Umwelt leidet, denn die industriellen Monokulturen der Konzerne schädigen die Böden und bedrohen die biologische Vielfalt.

Oxfam fordert die Bundesregierung und das BMZ auf, statt Agrarkonzerne die kleinbäuerliche Landwirtschaft in armen Ländern zu stärken und so einen umwelt- und klimagerechten Anbau zu fördern. Mach mit! http://www.oxfam.de/agrarkonzerne (Text und Quelle: Oxfam.de)


 



Sonntag, 6. Juli 2014

Gastbeitrag: Hackschnitzelheizung als Beitrag für Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Der Betrieb einer Hackschnitzel- oder einer Scheitholzheizung stellt gerade in ländlichen und waldreichen Regionen eine empfehlenswerte, ökologische Alternative zur Wärmegewinnung aus Öl oder Gas dar. Bekanntlich kommt es stetig zu einer Verknappung von fossilen Brennstoffen, da sie nur endlich vorhanden sind. Weiterhin herrscht ein spürbarer globaler Bedarfsanstieg, gerade in den Schwellenländern vor, was sich auf die Energiepreise auch in den Industrieländern schmerzhaft auswirkt. Die Entscheidung für eine Hackschnitzelheizung oder eine Scheitholzheizung entlastet mittelfristig nicht nur den Geldbeutel, sondern in jedem Fall auch das Gewissen, da sie einen wirksamen Beitrag zum globalen Klimaschutz darstellt.

Holzschnitzel können lediglich begrenzt weiter verwendet werden, etwa für die Herstellung von Spanplatten oder in der Papierindustrie. Sie fallen insbesondere als Nebenprodukt oder Abfall in verschiedenen holzverarbeitenden Bereichen und in der Forstwirtschaft an. Das Shreddern von Ästen und Bruchholz und der Transport des Hackgutes bei der Wald- und Landschaftspflege sind wenig aufwändig. All das erklärt schon von selbst, dass es sich bei dem Rohstoff um einen günstigen Wertstoff handelt. Vereinzelt werden Flächen eigens mit schnellwüchsigen Hölzern angebaut, um diese zu ernten und der gezielten Gewinnung von Holzschnitzeln zu zuführen.

Hierbei handelt es sich aber überwiegend noch um Forschungsprojekte. Im Schnitt belaufen sich die Kosten pro hergestellte Kilowattstunde aus Brennholz auf ein Drittel im Vergleich zu fossilen Brennstoffen. Dies ist freilich durch den Einsatz moderner und ausgereifter Technik im Bereich der Holzverbrennung möglich. Bei der Verbrennung von Holz kann in entsprechenden Heizungsanlagen ein Wärmewirkungsgrad bis von zu 90 % erreicht werden. Die verwendeten Hackschnitzel sollten eine Restfeuchte von unter 30% haben.

. Hackschnitzel und Pellets, Haufen


Hersteller von Holzheizanlagen, wie zum Beispiel KWB, bringen diese mit unterschiedlichen Leistungsgrößen auf den Markt. Anlagen dieser Art können für Ein- und Mehrfamilienhäuser oder auch für Gewerbegebäude und Landwirtschaftsbetriebe zugeschnitten sein. Die Verwendung von Scheitholz kann langfristig teurer sein, als die Verfeuerung von Hackgut. Allerdings stellt die Installation einer Scheitholzheizung eine geringere Hürde dar, denn hierfür ist kein großzügiger Holzspeicher erforderlich, wie er bei Komplettanlagen für Hackschnitzelheizungen von Nöten ist. Im Einklang mit ländlichen Strukturen und Bebauungen gibt es hierfür ungeahnte Möglichkeiten.
Gastbeitrag von NINA BAUER

Sonntag, 22. Juni 2014

Das Projekt Bio-Brotbox Berlin-Brandenburg

Die Bio-Brotbox Berlin-Brandenburg stellt sich vor
Dass gesunde Ernährung für Kinder besonders wichtig ist, wissen eigentlich alle. 

In Berlin-Brandenburg hat sich die Initiative Bio-Brotbox gegründet, um Schulkinder in der Region für ein gesundes Frühstück zu gewinnen.

Eine wunderbare Idee, vor allem, wenn es sich um Produkte aus ökologischer Landwirtschaft handelt. Ein solches Projekt sollte auch in anderen Bundesländern Nachahmer finden. Vor allem, weil so auch die Familien über eine verantwortungsbewusste Ernährung informiert werden. Traurig nur, dass in der heutigen Zeit für ein solch lobenswertes Projekt Sponsoren gesucht werden müssen. Gesunde Ernährung sollte für jeden Menschen und ganz besonders für Kinder eine Selbstverständlichkeit sein.

Hier ein Original-Textausschnitt aus der Webseite dazu:
Bei den Bio-Brotbox-Aktionen wird Erstklässlern zur Einschulung eine wieder verwendbare Frühstücks-Dose mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft überreicht. Die Bio-Brotbox-Aktionen werden in der Regel von breiten gesellschaftlichen Bündnissen ehrenamtlich organisiert und privatwirtschaftlich finanziert.
Zahlreiche Unternehmen der Naturkostbranche und anderer Wirtschaftszweige zeigen mit der Beteiligung an Bio-Brotbox-Aktionen in ihrer Region soziales Engagement und setzen sich dafür ein, möglichst vielen Menschen Informationen zu bewusster Ernährung zu vermitteln. Für viele Eltern und Kinder ist die Bio-Brotbox der erste Kontakt mit Lebensmitteln aus ökologischer Herstellung.


Montag, 9. Juni 2014

Wegwerfen? Denkste!

http://repaircafe.org/de/

Genau das ist das Motto der Repair Cafés, von denen es landesweit immer mehr Stellen gibt.
Kennt Ihr das, wenn elektronische Geräte pünktlich nach Ablauf der Garantiezeit kaputt gehen? Das ist mir zuletzt mit einem HP-Computer passiert. Ein winziges Teil auf der Motherboard einfach durchgeschmort. Computer unbrauchbar, wie mein Bruder als Elektroniker mir bestätigte. Und die Garantie gerade abgelaufen. Da ist es nur ein schwacher Trost, wenn die Daten gerettet werden konnten.
Abgesehen davon, dass ich nun Produkte von HP meide wie die Pest, bei denen die Software mit der Hardware gekoppelt ist, werde ich versuchen, andere elektronische Geräte reparieren zu lassen. Die beste Möglichkeit dazu bieten die Repair Cafés, wo ehrenamtliche Mitarbeiter den Technikopfern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Falls Ihr technisch begabt seid, könnt Ihr sogar in Eurer eigenen Stadt eines aufmachen und dieses auf dem Portal eintragen lassen.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass in meiner Jugend nicht soviel weggeworfen wurde. Man wusste die Dinge und deren Wert mehr zu schätzen. Heute produzieren wir Millionen Tonnen Elektroschrott, von denen auch wiederum größtenteils die Konzerne profitieren. Warum also sollen wir deren Profitgier noch weiter unterstützen durch Wegwerfen und Neukauf? Damit MUSS Schluß sein! Ganz abgesehen davon wird es unsere Umwelt und die Natur danken. Jetzt müssen nur noch mehr Menschen dabei mitmachen!

Sonntag, 1. Juni 2014

Giftstoff in Kosmetikartikeln: Aluminium

Bildquelle: Wikipedia.de
Wir nutzen es täglich nicht nur im Haushalt, sondern bekommen es sogar in vielen Kosmetik- und Hygieneartikeln verabreicht. Glaubt Ihr nicht? Ist aber so. Fast alle großen Kosmetikkonzerne nutzen - natürlich außer einigen anderen schädlichen Inhaltsstoffen - auch Aluminium oder Alumina. Ebenso wie die meisten Deos! Und dieses Zeug landet jeden Tag in unseren Einkaufskörben!

Das heißt nichts weniger, als dass wir jeden Tag aufs Neue vergiftet werden! Die Wirkungen von Aluminium oder Alumina sowie anderer toxischer Inhaltsstoffe könnt Ihr hier bei den Netzfrauen nachlesen: http://netzfrauen.org/2013/05/02/wir-schminken-uns-zu-tode/

Natürlich habe ich sorgfältig meine Kosmetikartikel aussortiert und eine Menge weggeworfen, u.a. auch Deos von bekannten Herstellern wie Nivea, die Aluminium enthalten (soviel zu der tollen Fernsehwerbung!). Außerdem achte ich bei jedem Einkauf auf die wohl absichtlich recht klein gedruckten Inhaltsstoffe oder kaufe online bei anerkannten Bioherstellern wie Bärbel Drexel, die übrigens auch tierversuchsfrei arbeitet.

Des weiteren habe ich spaßeshalber als ehemalige Kundin drei Konzerne angeschrieben und um Erklärung gebeten, warum dieser Inhaltsstoff verwendet wird. Das war vor Monaten, außer von der Firma l'Oreal kam überhaupt keine Antwort. Die wollte mich gerne telefonisch beraten und mir aluminiumfreie Produkte vorstellen. Nein, darum kümmere ich mich ab sofort selber, das bin ich mir wert!

Mein Rat an Euch: Informiert Euch sorgfältig, was man Euch mit bunter und teurer Fernsehwerbung verkaufen will und wählt noch sorgfältiger aus, wenn Euch Eure Gesundheit lieb ist.

Übrigens: Sebamed und Speick sind frei von Aluminiumsalzen und werben sogar damit. Es gibt natürlich noch wesentlich mehr Produkte von eher unbekannten Herstellern. Auf diese werde ich in Zukunft auch verstärkt zurückgreifen! Selbst die Alufolie habe ich aus der Küche verbannt und setze verstärkt auf Vorratsdosen.



Samstag, 24. Mai 2014

Schritt für Schritt weg vom Plastik: Vorratsdosen

Lunchbox-Set von Kivanta
Ja, ich weiß, alle lieben die praktischen Tupperdosen und es wird kaum einen Haushalt ohne Plastikdosen geben. Aber auch die bestehen letzten Endes aus Plastik. Genauso haltbar und leicht zu reinigen sind Edelstahlbehälter. Okay, ein klein wenig teurer, aber die Anschaffung lohnt sich. Man bekommt eine reiche Auswahl an schicken Vorratsdosen, Trinkbechern und Trinkflaschen zum Beispiel bei Kivanta (Fotoquelle), u.a. auslaufsichere Behälter mit Schraubverschluss. Zum Einfrieren eignet sich Edelstahl übrigens genauso gut wie Kunststoff, nur beim Herausnehmen aus dem Gefrierfach sollte man Topflappen oder ein Handtuch benutzen, um die Finger vor der Kälte zu schützen.

Wer jetzt meint, bei den Trinkflaschen verbrennt man sich doch die Finger an heißem Metall, der hat zwar recht, doch es gibt inzwischen auch isolierte Behälter!

Praktisch finde ich übrigens die Lunchboxes mit verschieden großen Fächern! Die Einteilung kann man sich aussuchen.

Auch wenn man nicht sofort alle Plastikbehälter im Haushalt austauschen möchte, so kann man hier wirklich Schritt für Schritt zum Edelstahl wechseln.


Sonntag, 18. Mai 2014

Fruchtjoghurt mit Herkunftsgarantie

Mit regionaler Herkunftsgarantie liefert die Molkerei Söbbeke seine Bio Fruchtjoghurt in den Handel. Bei den neuen Joghurts unter dem Namen "deutsche Obstbauern" stammen alle Zutaten ausschließlich aus deutscher Landwirtschaft. Als Bio-Pionier der ersten Stunde fühlt man sich  dem ökologischen Landbau in Deutschland verpflichtet. Die Joghurts werden aus frischer Bioland-Milch hergestellt und mit Früchten deutscher Obstbauern veredelt. So befinden sich im Joghurt Kirsche-Holunder Kirschen von der Insel Rügen und Holunderbeeren aus der Eifel oder in der Sorte Apfel-Birne, Früchte aus dem Alten Land. Gesüßt wird das Ganze mit deutschem Rübenzucker. Die Bio Zuckerrüben daraus stammen aus Westfalen! (Quelle/Text: www.soebbeke.de)

Ich habe selbst schon einige Joghurts davon probiert und Sorten gefunden, die es nicht in jedem Supermarkt gibt! Auf der Seite von www.soebbeke.de findet Ihr einen Produktberater, der Euch verschiedene leckere Geschmacksrichtungen vorschlägt. Eine ganze witzige Idee. Ich persönlich mag Sanddorn-Orange oder Rhabarber-Vanille besonders gern!

Dienstag, 13. Mai 2014

Das Bienenprojekt von Allos

Die Allos Hof-Manufaktur wurde bereits 1974 in Niedersachsen gegründet und gilt als Pioneer unter den Bioherstellern!

Jetzt lässt Allos sogar Blumen blühen: In den vergangenen zwei Jahren hat man im Rahmen unseres Projektes „Blühende Landschaften“ rund um Drebber mehr als 8.000 Quadratmeter Blühwiesen geschaffen, um Bienen und anderen Tierarten Lebensraum zu geben. In diesem Jahr möchte man die Fläche gerne verdoppeln. Passend zur 5-Jahres-Saatgutmischung, mit der sich die Blumen über fünf Jahre hinweg immer wieder aussäen, möchte die Samtgemeinde für die Flächen möglichst einen Vertrag über zehn Jahre realisieren, mindestens aber bis September 2020.

Bei der Blütenmischung handelt es sich um eine 5-Jahres-Saatgutmischung, bei der sich die Blumen über fünf Jahre immer wieder aussäen. Viele Mitarbeiter engagieren sich bei diesem langfristig angelegten Projekt und begeistern neue Kollegen für eine Unterstützung.

Das nachhaltige Naturschutzprojekt nutzt vor allem Bienen, aber auch Hummeln, Wildbienen, Schmetterlingen sowie Rebhühnern, Hasen, Vögeln und vielen weiteren Wildtieren. Vorsichtig geschätzt könnte das Blühwiesen-Projekt helfen, etwa 50 Bienenvölkern die Existenz zu sichern. So spenden die Blüten nicht nur Nektar, sondern liefern auch Pollen, die für die Entwicklung der Bienenvölker wichtig sind. Von starken Bienenvölkern profitieren wiederum die Landwirte. Bestäubende Bienen erhöhen die Erträge im Rapsanbau, aber auch die Erträge von Obstbäumen und Beerensträuchern in Privatgärten.

Margret Irmer, Honigexpertin auf dem Allos-Hof: „Als Naturkosthersteller der ersten Stunde engagieren wir uns bereits seit 1974 für den ökologischen Anbau und möchten diese Idee gerne an jeden Einzelnen im Unternehmen weitergeben. Wir sind offen für Kooperationen – gerne auch mit anderen Unternehmen.“

Wenn Sie mehr erfahren oder sich beteiligen möchten, dann melden Sie sich unter margret.irmer(at)allos.de.

(Quelle und Text: www.allos.de)


Samstag, 10. Mai 2014

Schritt für Schritt weg vom Plastik: Badezimmer

Da sind sie wieder: Die vielen, in buntes Plastik verpackten Seifenspender, Nachfüllbehälter, Duschcremes, Shampoos etc.. Wieder einmal heißt es, Inventur machen, doch wo anfangen? Erst einmal bei dem wichtigsten Utensil, der Seife:

Früher gab es auch nur Seife in Stücken, ohne große Umverpackungen, auf hübschen Ablagen aus Porzellan oder Keramik. Also weg mit den ach so praktischen Spendern mit Nachfüllmöglichkeit. Meine Seifenablage besteht aus einem hübschen, polierten Stein, unten mit kleinen Filzpolstern unterlegt. Schiefer tut es übrigens auch, ist aber zerbrechlicher. Auch eine große, flache Muschel aus dem Aquarienbedarf eignet sich. Auf jeden Fall kann man eine solche Seifenablage fast zum Nulltarif haben oder basteln. Die Seife selbst kaufe ich lose im Bioladen, die meisten davon sind sogar handgefertigt (auf jeden Fall aber ohne Tierversuche) oder ich nutze die noch vor Jahrzehnten so beliebte Kernseife (die früher übrigens in jeder Arztpraxis zu finden war).

Fakt ist: Wir müssen nicht alles neu kaufen, was die Werbung der Chemie-Industrie uns empfiehlt - wir müssen uns erinnern an bewährte Dinge!

Shampoo: Statt der täglichen Dosis Chemie kann man ohne weiteres ebenfalls handgefertigte "Haarseifen" nutzen. Die riechen genauso lecker, schäumen allerdings nicht so stark.
Tipp: Es gibt nette kleine Shops bei Dawanda, die solche Seifen und Shampoos herstellen! Aber achtet trotzdem auf die Inhaltsstoffe, vor allem, wenn Ihr gegen irgendetwas allergisch seid.

Wer seine Badekosmetik selber machen will, findet hier tolle Tipps: http://www.meinekosmetik.de/rezepte/haar.html
Und die Aufbewahrung erfolgt dann in hübschen Glaskaraffen, die sich leicht ausspülen und immer wieder neu befüllen lassen! Außerdem sehen solche Glasbehälter dekorativ aus! Karaffen findet Ihr z.B. günstig auf dem Flohmarkt.

Schwämme? Nein, Naturschwämme sind bedroht und kommen nicht in mein Badezimmer, auch keine aus Synthetik. Es gibt genauso hübsche Waschlappen aus natürlichen Materialien wie Bambus, aber bitte ohne schädliche Farbstoffe.

Schaut Euch einfach mal in Eurem eigenen Badezimmer um und entscheidet, wo Ihr auf Plastik und Chemie verzichten könnt bzw. wollt. Die Natur und vor allem das Meer wird es Euch danken!



Donnerstag, 8. Mai 2014

Regionale Textilien von Manomama

Autorin Sina Trinkwalder gründete eigenes Ökounternehmen
Ein Unternehmen mit Gewissen für Umwelt, Wertschöpfung und Nachhaltigung möchte ich Euch heute vorstellen: www.manomama.de. Hier gibt es keine Billigklamotten, für die Kinder in Indien oder Asien sich die Finger wund nähen.

Bei Manomama wird vom Garn bis zur Naht alles in Deutschland hergestellt! Und keine teuren Models machen dort Werbung, sondern ganz normale Menschen!

Ideengeber und Unternehmerin ist die Autorin Sina Trinkwalder, die das Buch "Wunder muss man selber machen" geschrieben hat. Ein guter Titel übrigens, wie ich finde.

Zugegeben, die Auswahl ist jetzt noch nicht so riesig wie in den Textilketten, die auf Masse arbeiten lassen, aber das wird sich bestimmt noch ändern, je mehr Leute von dieser regionalen Idee erfahren und durch Einkäufe unterstützen.

Übrigens: Manomama sucht auch noch mobile Mitarbeiter auf Provisonsbasis, die diese Textilien vorstellen und publik machen!



Mittwoch, 7. Mai 2014

Schlimmer als TTIP? Das TISA-Abkommen

In der letzten Woche hat Campact eine Petition mit 500.000 Unterschriften gegen das TTIP (Freihandelsabkommen) eingereicht und erntete nur ein müdes Lächeln von Herrn de Gucht! Doch offensichtlich geht es noch schlimmer. Denn im Hintergrund bahnt sich ein noch übleres Abkommen an: TISA. Dazu der Einfachheit halber ein Video:




Und, wie immer, soll alles möglichst schön geheim ablaufen, damit wir als Bevölkerung nichts davon erfahren. Deshalb informiert so viele Menschen wie möglich darüber! Es ist unglaublich, was sich die angeblichen "Volksvertreter" heutzutage erlauben und uns noch dreist belügen!




Montag, 5. Mai 2014

Ökologische Leckereien: Bio-Margarine ohne Milchbestandteile

Bio-Margarine von ALSAN ohne Milch!
Diese Margarine von ALSAN habe ich selbst ausprobiert und sie eignet sich als Brotbelag ebenso gut wie für das Backen oder Braten! Sie sind vom Aussehen her weniger gelblich als Margarine aus Milch, aber geschmacklich absolut gleichwertig. Abgesehen davon ist sie wunderbar streichfähig.

Das Besondere daran: Sie wird nicht aus Milch gemacht, sondern besteht aus Palmfett, Kokosfett, Rapsöl, Karottensaftkonzentrat und anderen rein pflanzlichen Komponenten, natürlich aus kontrolliert biologischem Anbau. Ich weiß selbstverständlich, dass Palmöle und -fette umstritten sind und, dass der Raubbau des Regenwaldes u.a. darauf zurückzuführen ist, dass man dort riesige Plantagen anlegt.

Andererseits wissen wir aus neueren Studien auch, wie unbarmherzig Milchkühe ausgebeutet werden und, dass Milch gar nicht so gesund für den menschlichen Organismus ist, wie es von der Industrie beworben wird.
Jeder Einzelne von uns kann nur in kleinen Schritten etwas gegen die Plünderung der Natur und der Tiere tun. ALSAN Bio-Margarine ist daher besonders für Vegetarier geeignet. Erhältlich in Bioläden oder online, z.B. bei www.alles-vegetarisch.de (dort sogar sehr günstig).


Freitag, 2. Mai 2014

Buchtipp: "Mein Nasch-Balkon" von Elisabeth Mecklenburg

Buch bei Amazon bestellen
Im vorigen Artikel haben wir von der Rückkehr zur Selbstversorgung gesprochen. Angesichts der Bedrohung durch Umweltverschmutzung und Gentechnik beschäftigen sich immer mehr Menschen mit dem Anbau eigener Lebensmittel!
Dass das auch ohne eigenen Garten/Schrebergarten funktionieren kann, beweist das Buch "Mein Nasch-Balkon". Hier zeigt die Autorin, wie man leckeres Obst und Gemüse auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse züchten kann.

Vielleicht wird der Ertrag nicht für eine Großfamilie reichen, aber es ist ein Anfang, um so manche gesunde Leckerei selbst wachsen zu lassen und vor allem wieder ein Bewusstsein für unsere Nahrung zu entwickeln! Besonders Kinder kann man so leicht an die natürliche Entstehung unserer Lebensmittel heranführen. Bestimmt auch eine schöne Anregung für ein Schulprojekt!

Die Autorin selbst bezeichnet es als ein Hobby mit Suchtfaktor! Selbst ernten ist auf jeden Fall aufregender als im Supermarkt einzukaufen.

Für eine Leseprobe hier klicken:
http://ratgeberliteratur.com/meinnaschbalkonleseprobe

Blog der Autorin: http://www.mein-nasch-balkon.de




Donnerstag, 1. Mai 2014

Rückkehr zur Selbstversorgung

Immer mehr Menschen sorgen vor - nicht nur für Krisen! Und das ist gut so! Die Gefahr, die derzeit von Gentechnik und Agro-Landwirtschaft ausgeht, kann man nur mit Konsumverzicht und Eigenverantwortung begegnen!
Konsumverzicht? Wieso das denn? Ich will doch meinen Lebensstandard halten. Macht Euch bewusst, dass das, was nicht gekauft wird von den Konzernen und keinen Profit abwirft, über kurz oder lang für diese Konzerne uninteressant wird. Nur über unser Kaufverhalten können wir die "Wirtschaft" beeinflussen. Denn eines sollte uns klar sein: Die Geizgesellschaft frisst sich früher oder später selber auf!

Was billig produziert wird, geht auf Kosten von menschlichem und tierischem Leid (erinnern wir uns an die Arbeitsbedingungen für Billigklamotten in Indien oder an die Massentierhaltung, nur zwei von vielen Beispielen).

Wer bereit ist, etwas Zeit und Mühe in die eigene Versorgung zu stecken, der weiß, was auf den Teller kommt! Ein wunderbares Beispiel dafür ist diese Seite hier: http://www.die-selbstversorger.de - Menschen, die diese Notwendigkeit erkennen, leben mit Sicherheit genauso glücklich (wenn nicht sogar glücklicher) als diejenigen, die jedem Schnäppchen hinterher laufen.

Wer jetzt keinen Garten hat, der kann z.B. im Shop dieser Seite Dinge tauschen. Ganz recht: tauschen, nicht kaufen. Hier können selbstgestrickte Socken gegen selbstgemachte Marmelade getauscht werden. Nur mal so als Beispiel!  Wichtig ist doch letztlich, dass wir wieder selbst Verantwortung übernehmen: für unser Leben, unsere Nahrung, unsere Zukunft. Der Schritt in Richtung Selbstversorgung und Tauschhandel ist ein Schritt in die richtige Richtung!



Sonntag, 27. April 2014

Buchtipp: Schönheit aus der Natur

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Wer auf Nummer Sicher gehen und Chemie unbedingt vermeiden will oder aus allergischen Gründen vermeiden muss, findet in diesem Buch konkrete Ratschläge zur Herstellung eigener Naturprodukte:

Die kreative Manufaktur - Schönheit aus der Natur:  Naturkosmetik selbst herstellen von Jinaika Jakuszeit [Gebundene Ausgabe]

Naturkosmetik selbst herstellen. Natürlich pflegen - sinnlich verwöhnen. Naturkosmetik selbstgemacht und sinnlich verpackt. · Naturkosmetika sind Wohlfühlprodukte und überzeugen durch die Unbedenklichkeit der verwendeten Inhaltsstoffe - ganz ohne zusätzliche Chemie. Leicht aus Grundzutaten selbst herzustellen: Lippenbalsam, Gesichtsöl, Badepralinen, Badesalz, Duschmilch, Massageöl oder Parfum. Kreative Verpackungsideen machen aus den wertvollen Produkten individuelle Geschenke.


Man braucht nur etwas Zeit, die meisten Zutaten sind nicht teurer als fertige Produkte aus der Chemiefabrik!




Freitag, 25. April 2014

Ökologische Leckereien: Bio-Organische Lakritze

Lakritzschnecken von Terrasana
Lakritzschnecken gibt es nicht nur von einer bekannten und kinderlieben Marke, sondern auch von ökologischen Herstellern wie von Terrasana.

Sie sind von der Konsistenz her nicht ganz so weich wie die des besagten Markenherstellers, schmecken aber ebenso lecker und bestehen aus Rohstoffen aus ökologischem Anbau. Eine 100 gr. Packung liegt bei € 2,--.

Im Vergleich mit der besagten Marke sind sie zwar etwas teurer, dafür aber mit Sicherheit gesünder.
Von Terrasana gibt es übrigens ganz viele leckere Produkte in Öko-Qualität und nicht nur Süßigkeiten! Die Lakritze kaufe ich übrigens auch im hiesigen Bioladen.




Sonntag, 20. April 2014

Am 24.05.2014 wieder "March against Monsanto"



Am 24. Mai wird es in allen großen Städten Europas wieder Protestmärsche gegen Monsanto geben! Ein Konzern, der das Lebens selbst patentieren und aus allem nur noch Profit schlagen will, und zwar auf Kosten von Gesundheit und Umwelt, ist ein Feind, der jeden einzelnen von uns bedroht. Dieser Konzern hat uns den Krieg erklärt!

Wenn wir eine Zukunft für unsere Kinder wollen, die Vielfalt der Natur erhalten wollen und frei von unberechenbarer Genetik und Giften leben wollen, dann müssen wir uns JETZT wehren. Macht mit! Auch wenn die Medien die Aktionen wieder herunterspielen werden: Jeder Mensch, der für sein Leben und seine Gesundheit auf die Straße geht, zählt!

Mehr Infos dazu auf http://action-freedom.de/mam/

oder international auf http://www.march-against-monsanto.com


Freitag, 18. April 2014

Biokisten frei Haus: Naturkost Schniedershof in Wachtendonk

Besonders interessant ist dieses Angebot für die Anwohner im Kreis Viersen, Kleve und Krefeld: Biokisten im Abonnement, gefüllt mit lauter leckeren Sachen, z.B. Brot, Milchprodukten, Gemüse der Saison und aktuellen Angeboten. Natürlich alles in Bioqualität und nach gewünschten Lieferterminen. Völlig unverbindlich kann man sogar eine Probebiokiste ordern und testen, ob einem dieser Service gefällt. Rezepte zur Biokiste gibt es natürlich auch auf der Homepage.

Außerdem: Man braucht nicht ständig eine Einkaufsliste zu führen und schwere Tüten aus dem Supermarkt schleppen. Ideal auch für Senioren oder wenn man aus Krankheitsgründen das Haus nicht verlassen kann. Mehr Infos und kostenlose telefonische Beratung unter:

http://www.biokistenlieferservice.de

Ich selbst kaufe übrigens u.a. auch dort und bin mit der Qualität sehr zufrieden!


Mittwoch, 16. April 2014

Ökologische Leckereien: Bio-organischer Joghurt

GMO-freier Joghurt von Sojade
Ohne Gentechnik hergestellt. Das zählt bei mir und bestimmt auch bei vielen von Euch. Und wer mir das nicht garantieren kann, kommt nicht in meinen Einkaufswagen! Natürlich brauche ich immer etwas länger zum Einkaufen, denn ich lasse es mir nicht nehmen, das Kleingedruckte auf den Packungen zu lesen!

Ich habe vor kurzem den Joghurt von Sojade (www.sojade.eu) probiert, und zwar mit Erdbeergeschmack (siehe Bild). Hergestellt aus 100% GMO-freiem Soja aus Frankreich und mit natürlichem Erdbeeraroma (was heute nicht selbstverständlich ist). Schmeckt großartig. Der einzige Nachteil ist die doch etwas kleine Verpackung. Am besten schmeckt der Joghurt direkt aus dem Kühlschrank. Der Hersteller bietet jedoch eine breite Palette an genfreien Lebensmitteln an, erhältlich im Bioladen.
Ihr solltet übrigens ruhig öfter mal nach solchen Produkten fragen. Viele Händler freuen sich darüber, wenn sie auf Neues aufmerksam gemacht werden und nehmen diese Produkte gerne in ihr Sortiment auf.

Samstag, 12. April 2014

Leckere Gerichte aus wenigen Zutaten







Viele Menschen bemerken mittlerweile, dass im Zuge der von Politikern hochgelobten "Globalisierung" viele Traditionen und Identitäten verloren gehen. Einige wenige stellen sich dagegen.
Auch wenn es einen rührend nostalgischen Charakter hat, möchte ich Euch heute eine Webseite vorstellen, die sich den Kochkünsten in der alten DDR widmet: "Erichs kulinarisches Erbe", ein Videokochbuch, das selbst für Kochmuffel leicht verständlich ist.

In der DDR waren die Resourcen knapp und so lernten die Leute schnell, aus wenigen Zutaten leckere Mahlzeiten zu bereiten. (Übrigens wurden damals schon rege Lebensmittel getauscht, was heute ebenfalls wieder im Kommen ist, siehe Foodsharing.) In der jetzigen Krisenzeit kommen uns diese Rezepte vielleicht wieder zugute. Übrigens könnt Ihr dort auch eigene Rezepte einreichen, die Ihr noch aus der Vergangenheit kennt.


Freitag, 11. April 2014

Buchtipp: "Trojanische Saaten" von Jeffrey M. Smith

Buch bei Amazon bestellen
Trojanische Saaten: GenManipulierte Nahrung - GenManipulierter Mensch - Nachwort Christine von Weizsäcker

Klappentext:

Wie ist es möglich, dass gegen den Willen der überwältigenden Mehrheit zunehmend gentechnisch veränderte Lebensmittel auf den Markt kommen? Jeffrey Smiths Recherchen bringen ans Licht, wie Manipulationen der Industrie und Komplizenschaft der Politik – und keineswegs solide Wissenschaft – dem Gen-Food den Weg zum Verbraucher bahnen: durch eine Gängelung der Forschung in den Unternehmen, durch Vertuschung alarmierender Tatsachen über Gesundheitsgefahren und durch massiven politischen Druck. Dieses Buch legt die unterdrückten Fakten auf den Tisch. Es zeigt, wie Gen-Food-Experimente unsere Gesundheit aufs Spiel setzen und wie wir uns dagegen zur Wehr setzen können.

Wollen Sie Fisch-Gene in Tomaten?

Hormonfleisch, Anti-Matsch-Tomate, Gen-Mais und Co. – von Jeffrey Smith erfahren wir nicht nur, warum die Nahrungsmittel aus dem Genlabor eine Gesundheitsgefahr ersten Ranges darstellen, mit ihm können wir auch einen Blick hinter die Kulissen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werfen. Hier werden skrupellos Risiken klein geredet, Forschungsergebnisse frisiert, Kritiker bedroht, Beweismittel gestohlen und Skeptiker zum Schweigen gebracht. Jahrelang hat Smith akribisch recherchiert. Was er dabei herausfand, ist so skandalös, dass man es kaum glauben mag.


Donnerstag, 10. April 2014

Tauschhandel im Aufwind

Ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Zeiten schlechter werden und das Geld immer weniger wert, ist der Anstieg von Tauschgeschäften, wie es sie immer während und nach Kriegen bzw. Krisen gab. Wer den Massenmedien glaubt, verschließt die Augen vor den Tatsachen. Vor allem alte Leute und Kinder leiden unter den heutigen Zuständen und nie zuvor hat es in diesem ehemals "reichen" Land soviel Armut gegeben wie heute!

Neu im Trend sind sogenannte "Swapping Partys" (natürlich aus Amerika importiert). Da werden gut erhaltene, gebrauchte Kleidungsstücke getauscht. Man spezialisiert sich auf Designerkleidung oder im großen Stil und trifft sich dafür im privaten Rahmen, bringt einige Sachen mit, die nicht mehr passen oder die man nicht mehr haben will und sucht sich von den anderen "Partygästen" etwas neues aus. Dabei darf man die Menge nicht überschreiten, die man selbst einbringt. Eine sehr schöne Idee, wenn man bedenkt, dass mit unseren Altkleidern - wenn sie gut erhalten sind - noch ein reges Exportgeschäft in Dritteweltländer stattfindet und sich Firmen daran bereichern.

Es bleibt zu hoffen, dass solche Beispiele Schule machen. Diese Idee läßt sich problemlos mit Möbeln, Büchern und anderen mehr oder weniger nützlichen Dingen umsetzen. Tauschmärkte könnten in Zukunft die beliebten Trödelmärkte ablösen. Das zeigt den Großkonzernen, dass die kleinen Leute sich zu helfen wissen und man auch mal ohne Geld an etwas "Neues" kommen kann!
Vergessen wir aber nicht, wofür diese Tauschaktivitäten stehen: dafür, dass es in diesem Land, wie in ganz Europa, stetig bergab geht, wenn wir nicht für ein neues Zahlungssystem und mehr Gerechtigkeit sorgen! Und lassen wir uns von den Politikern mit ihren alten und neuen Wahllügen nicht länger täuschen. Die Realität sieht anders aus - wenn man den Fernseher endlich mal abschaltet!


Dienstag, 8. April 2014

Schritt für Schritt weg vom Plastik: Küche

Als erstes muss man sich die Mühe machen und eine sorgfältige "Inventur" im Haushalt machen mit der Frage: Wo lässt sich Plastik vermeiden bzw. ersetzen?

Zum Beispiel so:

Brottopf aus Steinzeug statt Plastiktüte
Brot, das man in Papier eingeschlagen beim Bäcker kauft, wird oft in eine Plastiktüte verfrachtet. Das kann man viel umweltschonender haben: Holt Euch im Haushaltswarengeschäft oder online z. B. bei Steinzeug Schmitt (Bildquelle) einen Steinguttopf.
Wer es günstiger möchte, schaut mal auf dem Trödelmarkt oder bei Ebay nach Schnäppchen.
Bereits unsere Großmütter haben in solchen Töpfen Brot aufbewahrt. Das Wissen darum ging leider mit der Entstehung der Wegwerfgesellschaft verloren. Wie man den Topf am besten reinigt und das Brot so schimmelfrei hält sowie viele weitere wertvolle Tipps findet Ihr auf den Serviceseiten50plus.de

Viele Vorräte lassen sich wunderbar in Keramik- oder Steinguttöpfen aufbewahren oder sogar selbst herstellen.


Samstag, 5. April 2014

Ökologische Leckereien: Bio-organische Kartoffelchips


Echt lecker: Die bio-organischen Kartoffelchips von TRATO


Ich habe die Bio-Kartoffelchips von TRATO schon probiert. Sie werden in einem Familienbetrieb hergestellt und in 100% ungehärtetem biologischem Sonnenblumenöl gebacken. Natürlich gibt es hier auch unterschiedliche Sorten. Mir persönlich schmecken die "Naturel" am besten. Und zwar deutlich besser als die von einem Markenhersteller mit millionenschwerer Fernsehwerbung.

Mit einem Preis von ca. € 1,80 liegen sie ebenfalls im gleichen Preisrahmen. Erhältlich sind die Chips in vielen Bioläden.

Mehr dazu findet Ihr auf der Seite des Herstellers FZ Organic Food , der übrigens noch viele andere leckere Sachen unter verschiedenen Labeln anbietet.


Donnerstag, 3. April 2014

Salz - das weiße Gold

Luisenhaller Siedesalz hat langjährige Tradition 
Lebenswichtig, aber trotzdem in Maßen zu genießen und - vor allem - ohne künstliche Zusätze wie Fluorid (damit meine ich die chemische Variante aus Sondermüll, welche die Industrie in unseren Körpern entsorgt) und Jod.

Ein absolut reines Salz kommt aus der Tiefe und zudem noch aus Deutschland selbst:
Luisenhaller Siedesalz: (siehe Foto).

Jetzt werden viele sagen: Ja, aber Meersalz ist doch auch ganz toll und gesund. Normalerweise würde ich da zustimmen. Aber überlegt mal, wie viel Dreck und Chemie bereits im Meer schwimmt (einschl. winziger Nanopartikel an Plastik und ähnlichem). Wer sagt denn, dass sich das nicht auch im gewonnenen Salz niederschlägt? Hinzu kommt die radioaktive Verseuchung durch Fukushima. Das Thema Radioaktivität ist noch lange nicht ausgestanden, auch wenn Japan weit weg zu sein scheint.

Und Himalayasalz? Wenn es sich um das echte Salz aus der dortigen Region handelt, ist eine gewisse Reinheit garantiert, aber oft wird dieser Titel bereits von nachgemachten Salzen (z.B. aus Salzminen in Polen und Pakistan) beansprucht, um höhere Preise zu erzielen. Labortechnische Untersuchungen haben bereits Verunreinigungen in angeblichem Himalayasalz festgestellt.

Das sogenannte Ursalz von der Firma Erntesegen (ein unjodiertes Steinsalz), welches ich übrigens auch gerne zum Kochen nutze; wurde von der Stiftung Ökotest  mit "Sehr gut" ausgezeichnet. Auf der sicheren Seite kauft man immer noch im Bioladen.




Mittwoch, 2. April 2014

Neues Ökoprojekt in Berlin: 2000 m2 Weltacker

Gemeinsam mit Bauer-, Umwelt- und Verbraucherorganisationen entsteht derzeit ein Pilotprojekt, das belegen will, wie viel auf 2000m2 wächst, wie viele Menschen davon satt werden können und vor allem, wie man diese ökologisch und nachhaltig bewirtschaften kann. Die Initiatoren sind Carla Giardini (Landwirtin eines Biohofes) und Ben Wissler (Ökologe und Wissenschaftler) und WIR. Jawohl, jeder der möchte, kann sich an der Bepflanzung beteiligen. Am 30.03. ging es los und zwar hier:

SpeiseGut
Kladower Damm 57
14089 Berlin

Gepflanzt werden Kartoffeln, Gemüse und Getreide auf ökologischer Basis und ohne Pestizide und Kunstdünger. Mit schwankenden Erträgen wird natürlich gerechnet, doch man setzt auf eine gesunde Mischung von Saatgut, welches den Boden nicht belastet oder gar auslaugt. Und Gentechnik wird sowieso absolut vermieden.

Ernten dürfen wiederum auch alle, die sich an diesem Projekt beteiligt haben.
Wünschenswert wären solche Projekte überall, natürlich vor allem in Ballungsräumen, wo viele Kinder und Jugendliche gar nicht wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen, geschweige denn, wie diese wachsen und was dazu nötig ist.

Auf lange Sicht soll dieses Projekt natürlich nicht nur der Bewusstmachung dienen, sondern vor allem auch das sinnlose Entwerten und Wegwerfen von Lebensmitteln eindämmen und vielleicht sogar ganz stoppen.
Wer nicht in Berlin und Umgebung wohnt, kann die Initiative trotzdem unterstützen, und zwar mit dem Verteilen von Flyern (kostenlos zum Download erhältlich) und durch Mundpropaganda.


Mehr erfahren auf http://www.2000m2.eu/de/ (Quelle und Bild)


Dienstag, 1. April 2014

Zirben-Kissen für erholsamen Schlaf

Zirbenkissen vom Getzlechenhof
Das erste Mal habe ich diese Kissen auf dem jährlichen Halbfastenmarkt bei uns in Kempen entdeckt und war erst mal überrascht, was ich auf der Produktbeschreibung las. Offenbar handelt es sich um ein altes Hausmittel, das zumindest in unseren Breiten in Vergessenheit geraten war:

Die folgenden positiven Wirkungsweisen der Zirbenkiefer wurden in einer Langzeitstudie der Universität Graz des "Institutes für nicht-avasive Diagnostik - wissenschaftlich bestätigt. Hier einige der positiven Eigenschaften:

- wirkt beruhigend & entspannend
- bis zu 3.500 Herzschläge/Nacht weniger, dadurch 1 Stunde Herzarbeit pro Tag weniger
- längere Tiefschlafphase
- gut gegen Wetterfühligkeit
- vermindert das Schnarchen

Im Internet entdeckte ich sogar noch mehr Wirkungen dieses Holzes.

Also habe ich meinem Vater, der unter Bluthochdruck leidet, mal eines der Kissen mitgebracht und ein anderes selbst ausprobiert. Durch den Baumwollstoff riecht es wie frische Sägespäne. Das erinnert mich persönlich an die Werkstatt meines Großvaters mütterlicherseits, der Zimmermann war. Jetzt überlege ich, ob es vielleicht auch in den ersten Tagen dieser blöden Sommerzeitumstellung helfen könnte. Ich bin echt gespannt.

Jedenfalls gibt es diese Kissen in verschiedenen Größen und Bezügen. Einige sind sogar nachfüllbar, wenn sich die Originalfüllung gesetzt hat. Aus Kostengründen könnte man auch ein eigenes Baumwollkissen verwenden und sich direkt eine Nachfüllpackung holen. Wie dem auch sei, ich freue mich auf Eure Erfahrungsberichte.

Bezugsquelle und Bild: http://www.getzlechenhof.com/produkte/handwerkliche-produkte/zirbelkieferkissen-groß/


Montag, 31. März 2014

Ökologische Leckereien: Chicza Kaugummi

Foto © 2008 Consorcio Chiclero SC de RL / 
Mayan Rainforest Co., Ltd.
Während die meisten Kaugummi-Sorten das gesundheitsschädigende Aspartam (neuerdings auch als Natural Sweets  o.ä. deklariert) enthalten, ist das Chicza Bio-Kaugummi nicht nur gesund, sondern auch vollständig abbaubar ähnlich wie ein Blatt in der freien Natur.

Ich habe ihn selbst probiert und er schmeckt auch bei längerem Kauen noch sehr gut. Außerdem ist er nicht so stark mit Aromastoffen versehen, die ja meist auch künstlich hergestellt werden.
Natürlich gibt es trotzdem verschiedene Geschmacksrichtungen.

Die Süßungsmittel sind rein biologisch, z.B. Agavensirup. Mit dem Kauf dieser Produkte unterstützt ihr außerdem die The Chicza Rainforest Gum Initiative in Mexico.

Mehr darüber erfahrt Ihr auf der Homepage von Chicza!




Kleingarten war gestern, heute kommt der Schlüssellochgarten

Diese ungewöhnliche Art des Gartenbaus kommt ursprünglich aus Afrika, ist daher besonders für trockene und heiße Plätze geeignet. Wie der Name schon sagt, braucht man unglaublich wenig Platz für einen solchen Minigarten. Auf der unten genannten Webseite werden einige eindrucksvolle Beispiele gezeigt und Ihr erhaltet alle Informationen zum Nachbau.

In der heutigen Zeit mit dem verstärkten Aufkommen von gentechnikverseuchten Lebensmitteln müssen wir uns alle wieder als Selbstversorger verstehen, wenn wir gesund bleiben wollen. Das bedeutet vor allem alte Sorten und traditionelles Saatgut zu pflanzen und zu bewahren. Diese Zeit und Mühe muss uns eine gesunde Zukunft wert sein! Und je mehr wir uns wieder selbst mit der Natur beschäftigen, desto eher werden wir erkennen, wie wenig wir eigentlich brauchen. Auch wenn uns eine millionenschwere, profitgierige Industrie vom Gegenteil überzeugen möchte!



(Quelle und Bild: http://www.inspirationgreen.com/keyhole-gardens.html)



Sonntag, 30. März 2014

Wie ich die Chemie aus meinem Putzschrank verbannte

Klingt jetzt erst mal nach einem utopischen Buchtitel, oder?
Aber ganz ehrlich: Als ich mir eines Tages ganz bewusst die Inhaltsstoffe meiner Putzmittel angeschaut und teilweise im Internet deren Wirkungen auf unsere Gesundheit recherchiert habe, war ich sicher, dass ich ohne Probleme daraus eine Brandbombe oder weitaus Schlimmeres hätte bauen können.

Danach habe ich kurzen Prozess gemacht. Das Erste, was ich tat, war diese chemischen Keulen von bekannten Markenherstellern zu entsorgen. Aber nicht in den Abfluss, schließlich kann man nicht gegen Fracking sein und dann diese Chemie selbst ins Wasser leiten. Nein, ich hab sie ordnungsgemäß im Sondermüll entsorgt.

Danach recherchierte ich über Alternativen. Da ich sicher bin, dass man nicht für jeden Fleck einen speziellen Reiniger braucht, wie uns die Industrie gerne weismachen möchte, besorgte ich mir SODASAN Allzweckreiniger. Damit bin ich bislang sehr zufrieden. Waschbecken, Fußböden und alle Flächen lassen sich damit problemlos reinigen.

Schont Umwelt  und Gesundheit
Auch in Sachen Spülmittel habe ich mich umgestellt. Trotz der tollen Sonderangebote hole ich mir ausschließlich KLAR sensitive Spülmittel von Ecogarantie in Konzentrat-Qualität (siehe Bild) oder das Spülmittel der Firma Sonette.

Von der Sparsamkeit her sind diese genauso rentabel wie andere Spülmittel auch und tun gleichermaßen ihren Zweck. Preislich gesehen liegt es um die 2 Euro, also auch nicht teurer als im Supermarkt. Da ich meinen Putzwahn mit Hilfe weitaus weniger Produkte pflege als früher, spare ich letzten Endes bares Geld trotz oder gerade wegen Öko.

Bekommen kann man diese Mittel übrigens in jedem Bioladen, im Reformhaus oder auch online. Außerdem habe ich jetzt eine Menge Platz im Schrank gewonnen :-)





Samstag, 29. März 2014

Heute abend geht das Licht aus...

Nein, ich rede jetzt nicht von der Umstellung der Uhren auf Sommerzeit und auch nicht von einem besonders spannenden Krimi im Stil von Edgar Wallace, sondern über die WWF Earth Hour. Heute um 20:30 Uhr schalten Millionen Menschen für eine Stunde das Licht aus und fordern so mehr Klimaschutz - überall auf der Welt. Weitere Informationen findet Ihr HIER





Wasser ist Leben

Buch bestellen
Mit dem Kauf dieses Buches unterstützt man die Water4Life Initiative, die sich nicht nur für saubere Meere einsetzt, sondern auch gegen die umstrittene Fracking-Methode, die gewissenlose Regierungen unterstützen und die das Grundwasser aller Nationen durch hochgiftige Chemikalien verseucht!
Fracking bedeutet Mord an der Umwelt und letztlich an allen Lebewesen und das allein aus Geldgier!

Wasser ist Leben.
Das Leben kann ohne Wasser nicht existieren.
Es ist der erste und wichtigste Schritt zu dauerhafter Vitalität und Gesundheit.

Dieses Thema wird gerade bei Kindern vernachlässigt und kann zu vielen Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Übergewicht, Unkonzentriertheit führen, um nur einige zu nennen.
 
Um Kinder schon von klein auf über die Wichtigkeit von Wasser aufzuklären, hat der Water4Life Foundation ein Aufklärungsbuch für Kinder zum Thema Wasser herausgebracht.
Es ist für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter gedacht.

Beagle Harry hilft Tieren

Eine Webseite, die speziell für Kinder und Jugendliche gestaltet über Tierversuche aufklärt, möchte ich Euch heute vorstellen: http://www.harry-hilft-tieren.de

Es gibt spezielle Angebote für Schulen und Aktionen, bei denen jeder mitmachen kann. Außerdem kann man Informationsmaterial bestellen. Helft mit, damit keine unschuldigen Tiere mehr in Laboren gequält und getötet werden! Jede Stimme für die Tiere zählt!

Die Mehrzahl der Tierversuche ist sinnlos. Vor allem, weil seit Jahren wirksame und bewährte Arzneien vom Markt genommen werden, um der Pharmalobby und damit den Konzernen einen Gefallen zu tun und weitere quälerische Forschungen zu ermöglichen! Informiert Euch und vor allem bereits die Kinder darüber.

Ein Jahr ohne Zeug - Kann das funktionieren?


Ab Januar 2014 wird es spannend in der Konsumgesellschaft, denn dann heißt es: Weniger wegschmeißen und neu kaufen. Stattdessen wird getauscht und es werden wieder mehr Dinge repariert. So lautet der Originaltext der Ausschreibung:

Wir wollen Raum schaffen: für das Hinterfragen der eigenen Konsumgewohnheiten. Raum für das Bewusstsein um deren Auswirkungen auf das Klima, die Umwelt und die Ressourcen, auf das Leben anderer und auf unser eigenes. Raum zum Austausch und zum suchen, finden und vernetzen von Alternativen und Ideen. Raum für Nachhaltigkeit, Kreativität und Zeit.

Und das alles in guter Gesellschaft. Und vielleicht sogar für eine bessere Gesellschaft. Hier gibt es weitere Infos dazu: http://goodmatters.de/pro-aktivismus/goodmatters-goodsdont/

Ganz egal, ob man dieses "Gesellschaftsspiel" jetzt mitmachen möchte oder nicht. Auf jeden Fall werden sich gute Anregungen finden lassen, seinen eigenen Konsum zu überdenken und so vielleicht Geld zu sparen!




Zeigt her Eure Schuh!

Über das Packmee-Projekt für guterhaltene Altkleider hab ich schon auf meinem anderen Blog berichtet. Heute möchte ich Euch ein anderes Projekt vorstellen: SHUUZ. Hier geht es um eine faire und nachhaltige Verwertung für alte und gebrauchte Schuhe und so ganz nebenbei könnt Ihr damit auch noch Geld verdienen!



Der Einfachheit halber übernehme ich diesen Vorstellungstext der Homepage. Dort erfahrt Ihr auch, wie das Ganze funktioniert!

SHUUZ ist...

Fundraising für Schulen, Kindergärten, Vereine, ... Schneller Erfolg mit wenig Aufwand!

Verdienstmöglichkeit für Privatpersonen. Einfach und rentabel, direkt von zu Hause!

Charity- und Umweltprojekt für Unternehmen. Öffentlichkeitswirksam für den guten Zweck!

Also überzeugt Euch selbst und macht mit. Tut Euch und der Umwelt etwas Gutes!


Nur das Beste für mein Tier?

Unser Umweltbewusstsein wächst von Tag zu Tag und das ist gut so. Aber auch beim Haustierbedarf wird immer mehr Wert auf die ökologischen Gesichtspunkte gelegt. Die Branche stellt sich natürlich darauf ein, denn man verdient gut an unseren Lieblingen!
Nehmen wir zum Beispiel die Katzenstreu. Hier achtet man am besten darauf, dass es sich um hundertprozentig nachwachsende Pflanzenfasern handelt, welche kompostierbar und biologisch abbaubar sind. Duftstoffe dagegen müssen nicht unbedingt drin sein, könnten evtl. sogar Allergien auslösen.

Wichtig ist natürlich,  vor allem beim Futter auf eine ökologische Herstellung zu achten. Das heißt zum Beispiel, dass bei der Herstellung kein Fleisch aus Massentierhaltung verwendet wird und nur hochwertige Rohstoffe hinein kommen. Natürlich gilt das für Trocken- wie für Naßfutter. Jetzt kommt bestimmt wieder das Argument. "Ja, aber... Biofutter ist viel zu teuer."

Klar, ein solch hochwertiges Futter hat seinen Preis, doch das sollte es uns wert sein. Schließlich achten wir Menschen bewusst darauf, was wir essen. Euer Haustier ist auf Euch angewiesen. Und eigentlich will niemand von uns Gen-Soja oder Gen-Mais essen, oder? Genau das wird aber in der Massentierhaltung verwendet und ist nachweislich gesundheitsschädigend. Vergesst nicht, dass Tierarztkosten auch nicht gerade billig sind!

Wichtig ist doch außerdem, dass keine Versuchstiere dafür leiden mussten, damit es Eurem Liebling gut geht, oder? Wie aufwändig eine solche Herstellung von Biofutter ist, kann man sich mal auf der Homepage der Landwirtschaftskammern anschauen. Alternativ wendet Euch an den Metzger Eures Vertrauens. Vielleicht überlässt er Euch günstig Reste und Knochen.

Kann man noch woanders dem Tier etwas Gutes tun? Nun ja, wenn man ganz konsequent ist und das nötige Kleingeld hat, kauft man seine Hundeleine nur aus ökologisch hergestelltem Leder (also ohne chemische Gerbung, Färbemittel etc.), oder greift direkt zur Textilleine, die oft sogar länger hält. Andererseits ist diese oft aus umweltschädlichem Kunststoff hergestellt.

Besonders beim Spielzeug für Euren Vierbeiner sollte man auf die Herkunft achten. Nachdem Studien selbst beim Kinderspielzeug hochgiftige Chemikalien in Plastikspielzeug (oftmals made in China) gefunden haben, kann man nie sicher sein, ob das nicht auch bei Tierspielzeug der Fall ist.

Das Dumme ist nur, dass es eine Deklaration dieser Inhaltsstoffe meist gar nicht oder nur unzureichend gibt. Um auf Nummer Sicher zu gehen, könnte man das Spielzeug für seinen Liebling selber aus Naturholz und ökologisch geprüften Textilien herstellen. Da schlägt die Stunde für die Bastler! Wer handwerklich begabt ist, kann sogar selber Kratzbäume herstellen, die Vogelvoliere mit ungiftigen Zweigen aufpeppen oder spielt mit dem Hund Stöckchen werfen statt Bälle aus Weichplastik zu verwenden.

Es gibt noch unzählige Anregungen mehr und es fällt schwer, wirklich immer alles zu berücksichtigen. Und es kostet auch etwas Mühe, aber letzten Endes lohnt es sich doch für Mensch und Tier, oder?